Trichtergrammophon in der guten Stube

Der Name setzt sich aus Grammophon und Trichter zusammen, das Grammophon ist der Vorläufer des Plattenspielers. Der einzige Unterschied zu einem Plattenspieler ist, dass das Grammophon nicht elektrisch, sondern mechanisch funktioniert. 1887 erfand Emil Berliner das Grammophon um töne wiederzugeben die auf Schallplatten festgehalten wurden. Das Grammophon ist im inneren mit einer Feder versehen die man mit der Kurbel spannen kann und damit die Platte darauf Antreibt. Die Schallplatten sind mit spiralförmigen Rillen versehen, durch die die Nadel des Grammophons beim Drehen gleitet. Die Wiedergabe des Tones entsteht durch die Wellen Bewegungen in die die Nadel versetzt wird, diese Bewegungen werden von der Nadel auf eine Membran im inneren übertragen. Der Trichter ist der Lautsprecher und Verstärker des Grammophons. Durch einen Fliehkraft Regler dreht sich die platte konstant, bis die Feder wieder mit der Kurbel gespannt werden musste. Das Besondere an dem Trichtergrammophon ist, dass man die Geschwindigkeit der drehenden platte einstellen kann. Die „Berliner-Platten“ mussten mit einer Drehzahl von 70-75 U/min gespielt werden. Im Jahre 1920 Wurde die Norm von 78 U/min festgelegt.

Bachmann