Elektrisch angetriebenes Riesenrad

Elektrisch angetriebenes Riesenrad

Das Riesenrad wurde 1947, wo es noch kein Spielzeug gab gebaut.
Es steht auf einem kastenförmigen Sockel welcher wie das Riesenrad aus Holz besteht.
Auf dem Sockel befindet sich eine Jahrmarktszene mit Kassenhäuschen und Kirmesorgel.
Die Szene wird von Kirmesbesuchern welche aus Knetmasse bestehen belebt.

Das Riesenrad selbst besteht aus zwei gleichen Rädern mit acht Speichen, die auf einer horizontalen Welle befestigt sind. Zwischen den Rädern sind an den Speichenmündungen acht mit Püppchen besetzte Gondeln beweglich aufgehängt. Am Anfang des vorderen Rades und an den Speichen sind farbige Lämpchen angebracht.

In dem Sockel ist ein Elektromotor untergebracht, der sein Antriebsmoment über ein Kegelradgetriebe an die horizontale Welle überträgt. Hinzu kommen Kontaktscheiben, die die elektrische Spannung für die Lämpchen über Schleifkontakte liefern. Im Sockel ist ein elektromechanisches Programmlaufwerk angeordnet, welches das Riesenrad abwechselnd zwischen zwei Betriebsarten umschaltet: Die erste ist einsteigen und aussteigen, dort steht das Riesenrad still und die Szene ist beleuchtet. In der zweiten Betriebsart „Fahrbetrieb“ ist die Szenenbeleuchtung abgeschaltet, das Riesenrad dreht sich und die Lämpchen leuchten.
Der Motor hat eine Betriebsspannung von 230V und die Lampenspannung beträgt 3 V.

Gerd

 

Colin